Über die, die hier schreibt.

Digital seit 2017, analog seitdem ich schreiben kann

Keine besondere Geschichte. Eine, die viele kennen. Ich war ein kleines Mädchen und wollte Lehrerin werden. Polizistin. Psychologin. Aber noch davor, ganz am Anfang, da wollte ich Autorin sein.

Ich habe mir Geschichten ausgedacht und sie in Schriftgröße 80 in mein Schreibprogramm gehämmert. Ich war so, so, so stolz, als die Seite 137 endlich voll war mit Buchstaben. Noch stolzer war ich, als ich meinem allerersten Buchclub beigetreten bin und nachts mit der Taschenlampe unter der Decke Gruselgeschichten gelesen habe.

Ich bin keine Polizistin geworden. Keine Lehrerin. Und Psychologin ganz sicher nicht. Ob ich Autorin bin?

Ich weiß nicht, ab wann man sich so nennt. Und ehrlich gesagt ist mir das Etikett egal. Ich bin einfach eine, die schreibt. Aus Liebe zur Sprache. Und aus Respekt vor ihr.

Diese Liebe hat mich Deutsch studieren lassen – im Bachelor, im Master und im Alltag. Weil ich es nicht leugnen kann: Worte, Buchstaben und Sätze sind meine erste, meine stille Liebe. Ich bewundere, was Sprache anrichtet. Wie sie tröstet, verletzt und verbindet. Wie sie 

Schwarz-Weiß-Porträt von Constanzia mit geschlossenen Augen vor dunklem Hintergrund.

Gefühle erzeugt – präzise und gnadenlos. Wie sie heilt und manchmal auch spaltet. Sprache ist ein Werkzeug, das jeder benutzt, aber nur wenige wirklich bewusst einsetzen. Und ich mein, man kann ja viel über das Internet sagen. Zum Beispiel, dass jede*r seinen Senf dazugeben kann. Tja. Genau deshalb bin ich hier.

Meine digitale Teestube: constanzia_norstroem

Im August 2017 habe ich mit constanzia_norstroem mein eigenes Instagram-Profil eröffnet. Als privates Projekt. Als einen Traum, den ich mir damals verwirklichen wollte, als ich gerade an einem Scheideweg in meinem Leben stand. Ich wollte schon immer einen eigenen Raum, in dem ich schreiben und mich ausleben kann. Einen Ort, an dem meine Gedanken Platz haben und ich ausprobieren darf, was passiert, wenn ich sie in Worte fasse. Diesen Raum habe ich mir mit Instagram geschaffen. Ich habe angefangen zu schreiben und hatte das große Glück, eine tolle Community aufzubauen. Mit Menschen, die mich bestärkt

Gestaltete Vorschau des Instagram-Profils von Constanzia Norström mit Profilbild, Kurzbiografie und einer Auswahl poetischer Bild- und Textbeiträge.

haben in dem, was ich mache. Die meine Texte gelesen haben, die selbst gerne schreiben, die sich mit mir ausgetauscht haben. Menschen, diemir gezeigt haben, dass das, was ich da mache, etwas Schönes sein kann. Und ich habe in dieser Zeit viel gelernt. Über das Schreiben und über mich selbst. Über das Internet und darüber, wie man sich einen eigenen Raum erschafft und ihn mit Leben füllt. Instagram ist bis heute mein Herzensprojekt. Ich finde es immer noch schön, dort mit Menschen in Berührung zu kommen, die mögen, was ich mache. Mit Menschen, die selbst gerne schreiben. Die kreativ sind, Dinge ausprobieren und sich austauschen wollen.

Mein digitales Wohnzimmer: constanzia-schreibt.de

Auf der Grundlage all dessen, was ich über die Jahre lernen durfte, habe ich mir irgendwann weitere Räume geschaffen. Einen davon hältst du gerade in den Händen. Oder besser gesagt: Du liest ihn auf deinem Bildschirm. Constanzia schreibt ist meine eigene Website. Ein weiterer Raum, den ich mit Texten füllen darf. Und das macht mich glücklich. Hier schreibe ich über Bücher, übers Schreiben, über Gedanken und alles, was dazwischenliegt. Mal leise und melancholisch, mal etwas direkter.

In meinen Rezensionen geht es um Bücher, die mich beschäftigen. Um Geschichten, die mich berühren, begeistern oder auch mal enttäuschen. In meinen Essays geht es um Gedanken, Gefühle und all die Dinge, die sich nicht immer so leicht in Worte fassen lassen. Und natürlich geht es auch ums Schreiben selbst.

Ich bin eine deutschsprachige Autorin und Texterin. 2018 war ich als eine von mehreren Autorinnen an der Anthologie Entzünde den Funken: Lesen für den guten Zweck beteiligt, einem Benefizband mit Kurzgeschichten und Gedichten, dessen Erlöse an soziale Projekte in Deutschland gespendet wurden.

Schön, dass du da bist!

Wenn dich Bücher, Sprache oder Gedanken genauso faszinieren wie mich, dann stöbere gern durch meine Texte. Vielleicht findest du zwischen ihnen den einen oder anderen Satz,
der noch ein bisschen bei dir bleibt.